Nicht, dass jemand jetzt was falsches denkt. Soweit ist es noch nicht. Aber ich dachte heute darüber nach, was wohl mit meinem Blog oder meinen anderen Webpräsenzen passieren würde, wenn ich beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit verunglücken würde und einfach nicht mehr zurück käme? Meine Frau kennt sich mit diesem Kram überhaupt nicht aus. Wochen- und monatelang würde nichts mehr passieren. Und? Würde das überhaupt irgendwem auffallen? Eher nicht. Meine Frau würde weiter die Rechnungen bekommen und aufgrund der ja doch eher geringen Beträge diese wahrscheinlich noch eine ganze Weile weiter bezahlen.
Wie viele auf diese Weise brachliegende Webpräsenzen mag es wohl inzwischen geben? Das werden schon eine ganze Menge sein, wenn man bedenkt, wie sich die Anzahl der Blogs bzw. Websites in den letzten Jahren entwickelt hat.













{ 7 Kommentare }
Würden die Anwälte erfahren, dass Du verschwunden bist, gäbe es kostenpflichtigde Abmahnungen am laufenden Band mit anschließenden Einstweiligen Verfügungen, denen bald Ordnugnsgeldforderngen folgen würden.
Ehe sich deine Frau versieht, wären sämtliche Ersparnisse umverteilt in die Taschen der Anwälte und Gerichtskassen.
In dem Sinne würde nichts passieren. Eine Umverteilung erzeugt mehr Rechtssicherheit und Rechtsfrieden.
mhh.. für solche fälle hab ich doch mal wo ein plugin gesehen – wie hieß das nur?
Reichlich trübsinnige Gedanken, aber irgendwie auch überflüssige. Ich denke mal, wenn so ein Fall wirklich eintreten würde, wäre es für dich ohnehin gleichgültig und deine Frau hätte wahrlich andere Dinge im Kopf. (Es sei denn natürlich das Szenario meines Vorkommentators würde eintreffen, ich kann mir nämlich auch nicht vorstellen, dass Abmahner auf so etwas Rücksicht nehmen.)
Auch wenn das vielleicht in diesen dunklen Herbsttagen trübsinnig klingt und der zeitliche Zusammenhang passt, mir ging es weder um die höchst ärgerlichen Kosten für “meine” Abmahnungen, noch um ein wenig morbide Züge annehmende Gedanken meinerseits.
Mich würde es nur interessieren, was mit den inzwischen sicher zahlreich im Web vorhandenen Seiten passiert, um die sich kein Aas mehr kümmert. Ein möglicher Grund dafür wäre ja, dass der Autor diese Welt für immer verlassen hat. Die “Nachlassenschaft” würde nie weggeräumt und nach einer Weile würden sich die Leute vielleicht fragen, was der Grund für die nun schon so lang andauernde Webabstinenz sein könnte.
Die Idee von Steffino, das mittels Plugin zu lösen, wäre ja schon ein kreativer Ansatz.
Ich glaube für einige Webseiten und Blogs die kostenlos gehostet werden kann das durchaus zutreffen. Wenn aber eine Rechnung im Spiel ist, dürfte das anders sein. Erben, und wenn es keine gibt die zuständige Behörde, werden doch in der Regel eine Bestandsaufnahme durchführen. Sicher ein Zeitungsabo macht schneller auf sich aufmerksam, und wenn der Erbe vielleicht ein Gemeinschaftskonto betreibt kann es auch länger dauern, aber in der Regel wird es früher oder später auffallen. Und wenn dann die Zahlungen eingestellt werden, wird die Seite gelöscht und die Domain wieder frei.
ha, ich hab’s wieder gefunden..
thx. Was es aber alles gibt. Ich dachte wirklich, du hättest einen Scherz gemacht. 8)
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